Batteriespeicher für Industriestandorte
Maschinenanlauf, Kompressoren und Öfen erzeugen kurze Bezugsspitzen, die über den Leistungspreis das ganze Jahr bezahlt werden. OROS ENERGY plant und errichtet Batteriespeicher von 233 kWh bis über 50 MWh, die Lastspitzen kappen, die Eigenversorgung stärken und die Produktionssicherheit erhöhen — schlüsselfertig (Turnkey) umgesetzt.
Standorte (DACH)
20.000 - 25.000
⌀ Verbrauch/Jahr
1.000.000 kWh
⌀ Stromkosten/Jahr
200.000 €
Speicherpotenzial
20 - 25 GWh
Typische Kostentreiber
- Energieintensive Produktionsprozesse und Maschinen
- Lastspitzen durch gleichzeitige Anlagenstartvorgänge
- Dekarbonisierungsdruck durch Lieferkettenvorgaben
Warum lohnt sich ein Batteriespeicher für Industriestandorte?
Industriestandorte mit registrierender Leistungsmessung (RLM) zahlen zweimal: den Arbeitspreis für jede Kilowattstunde und den Leistungspreis für die höchste Viertelstundenleistung des Jahres. Diese Spitze entsteht oft in wenigen Betriebsminuten — etwa beim parallelen Anlauf von Maschinen nach einer Schicht- oder Wartungspause. Ein Batteriespeicher bedient solche Spitzen aus der Batterie und reduziert die abgerechnete Höchstleistung dauerhaft.
Zweiter Hebel ist die Versorgungsqualität: Spannungseinbrüche und kurze Unterbrechungen kosten in empfindlichen Prozessen Ausschuss und Stillstandszeit. Ein Speicher stützt die Spannung am Standort, überbrückt kurze Störungen und schützt die laufende Produktion — ein Nutzen, der in der Wirtschaftlichkeitsrechnung häufig neben die Netzentgelte tritt.
Welche Lastspitzen treiben die Stromkosten an Industriestandorten?
Typische Treiber sind Anlaufströme großer Antriebe, Kompressoren und Kälteanlagen, das Aufheizen von Öfen sowie Prozesse mit zyklischem Leistungsbedarf wie Pressen oder Schweißanlagen. Einzeln sind diese Lasten beherrschbar; kritisch wird ihre Gleichzeitigkeit — etwa beim Wiederanfahren des Werks nach einem Stillstand, wenn viele Verbraucher zeitgleich hochlaufen.
Wie stark der Leistungspreis durchschlägt, hängt vom Lastprofil ab. Standorte mit hoher Benutzungsdauer können über die atypische Netznutzung zusätzlich Netzentgelte sparen, wenn sie ihren Bezug aus den Hochlastzeitfenstern des Netzbetreibers heraushalten. Ein Speicher macht genau das planbar steuerbar, ohne in Produktionsabläufe einzugreifen.
Wie senkt ein Speicher die Netzentgelte und Energiekosten?
Die Lastspitzenkappung (Peak Shaving) reduziert die höchste Viertelstundenleistung: Das Energiemanagementsystem OR/OS überwacht den Netzbezug fortlaufend, entlädt bei anlaufenden Spitzen und lädt in Schwachlastfenstern nach. Die Einsparung beim Leistungspreis hängt von Höhe und Dauer der Spitzen ab — kurze, steile Spitzen lassen sich besonders wirtschaftlich kappen.
Ergänzend erhöht der Speicher den Nutzungsgrad vorhandener PV-Anlagen, indem er Mittagsüberschüsse in die Abend- und Nachtschicht verschiebt, und er hält Lastgrenzen für die atypische Netznutzung zuverlässig ein. Alle Funktionen laufen über dasselbe System: OR/OS wird in Deutschland entwickelt und betrieben.
Wie läuft die schlüsselfertige Umsetzung mit OROS ab?
OROS ENERGY — eine Marke der Oros Energy Europe GmbH aus Konstanz, Ausgründung der RCT-Gruppe — setzt Projekte als EPC-Generalunternehmer um: schlüsselfertig (Turnkey) und alles aus einer Hand, von der Auslegung über Genehmigung und Errichtung bis zu Netzanschluss und Betrieb. Die modularen Systeme reichen von 233 kWh bis über 50 MWh; zum Einsatz kommen die Produkte OROS C&I 233, 261 und 836 sowie OROS 5015, jeweils mit LFP-Zellen (Lithium-Eisenphosphat).
Der Prozess umfasst drei Phasen: Potenzialanalyse auf Basis Ihres RLM-Lastgangs, Standortprüfung und Angebot mit Wirtschaftlichkeitsrechnung, anschließend Umsetzung und Inbetriebnahme in unter drei Monaten. Kommerziell wählen Sie zwischen Buy — Kauf oder Leasing ab circa 60.000 Euro mit voller Eigentümerschaft — und Use, bei dem OROS den Speicher auf Ihrem Gelände ohne Vorabinvestition betreibt und Sie eine garantierte Jahrespauschale von 2.500 Euro erhalten.
Welche Speicherstrategien wirken in dieser Branche?
Lastspitzenkappung (RLM & phys.)
25-40 % geringere LeistungspreiseGlättet Maschinen- und Kompressorenlasten und reduziert Leistungsspitzen.
Produktionsbetriebe mit 5-30 MW Anschluss
Time-of-Use
15-20 % weniger HT-KostenVerlagert energieintensive Prozesse in günstige Tariffenster.
Mehrschichtbetriebe mit flexibler Produktion
Ersatzstrom
Vermeidet ProduktionsausfallStabilisiert Produktionsprozesse bei Netzausfall und verhindert Ausschuss.
Kontinuierliche Fertigungsprozesse
Nulleinspeisung
Vermeidet Invest in NetzausbauSichert Genehmigungen für große PV-Dächer in schwachen Netzen.
Industrieparks in Randgebieten
Multi-Use
12-18 % GesamtkostenvorteilSchaltet Peak-Shaving, Time-of-Use und Energiehandel mit zentralem Regelwerk.
Produktionsstandorte mit hohem Strombedarf
Netzdienstleistungen
40-70 EUR je kW und JahrNutzt freie Kapazitäten außerhalb der Produktion für Netzdienste.
Industrielle Flexibilitätsprojekte
Power Quality
Reduziert Störungen um 20-30 %Stabilisiert Spannungen für Robotik und verlängert Werkzeugstandzeiten.
Automatisierte Fertigung
Häufige Fragen
Wie viel Leistungspreis lässt sich an einem Industriestandort einsparen?
Das hängt vom Lastprofil ab: Je kürzer und steiler die Spitzen, desto größer der Effekt je Kilowattstunde Speicherkapazität. Belastbare Zahlen liefert die Potenzialanalyse anhand Ihres viertelstündigen RLM-Lastgangs — typischerweise innerhalb einer Woche. Auf Schätzwerte ohne Lastgang verzichten wir bewusst.
Stört die Installation den laufenden Betrieb?
Die Systeme werden als Außenanlage auf dem Werksgelände aufgestellt und am Netzanschlusspunkt angebunden; Eingriffe in die Produktionsinfrastruktur sind nicht erforderlich. Notwendige Umschaltfenster werden mit Ihrer Instandhaltung abgestimmt. Von der Beauftragung bis zur Inbetriebnahme vergehen typischerweise unter drei Monate.
Was bedeutet atypische Netznutzung — und hilft ein Speicher dabei?
Bei der atypischen Netznutzung gewährt der Netzbetreiber reduzierte Netzentgelte, wenn der Standort seine Höchstlast nachweisbar außerhalb der veröffentlichten Hochlastzeitfenster bezieht. Ohne Speicher erfordert das Eingriffe in die Produktion; mit Speicher hält OR/OS die Lastgrenze in den Fenstern automatisch ein. Ob Ihr Standort die Voraussetzungen erfüllt, prüfen wir in der Potenzialanalyse.
Verbessert der Speicher auch die Power Quality?
Ja — der Speicher stützt die Spannung am Anschlusspunkt und überbrückt kurze Unterbrechungen für angebundene Verbraucher. Je nach Auslegung kann das System zusätzlich Blindleistung kompensieren. Umfang und Priorisierung dieser Funktionen werden in der Standortprüfung festgelegt, damit die Lastspitzenkappung als Kernfunktion erhalten bleibt.
Kaufen, leasen oder betreiben lassen?
Beim Modell Buy erwerben Sie die Anlage per Kauf oder Leasing ab circa 60.000 Euro und halten die volle Eigentümerschaft — sinnvoll, wenn Sie die Einsparungen vollständig selbst realisieren wollen. Beim Modell Use betreibt OROS den Speicher auf Ihrem Gelände ohne Vorabinvestition, und Sie erhalten eine garantierte Jahrespauschale von 2.500 Euro.
Rechnet sich ein Speicher an Ihrem Standort?
Kostenlose Ersteinschätzung auf Basis Ihres Lastprofils — belastbare Wirtschaftlichkeitsanalyse in unter einer Woche.